Jubiläums-Austausch mit Slowenien
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Scheinfelder Schüler in Slowenien (März 2008)
Jubiläumsveranstaltung in Scheinfeld (April 2008)
Slowenische Kollegen in Scheinfeld (2007)
Scheinfelder Schüler in Slowenien (März 2008)
Bilder unserer Partner-Schule vom Slowenienaustausch.
Donnerstag, 06. März 2008
Am 6.3.2008 sind wir um ca. 8.30 Uhr in Scheinfeld vor der Schule weggefahren.
Am Chiemsee vorbei durch Österreich und nach 10-stündiger Fahrt, ohne Stau, kamen wir endlich in Slowenien an.
Die Aufregung stieg spürbar, je näher wir Trbovlje kamen, aber dort wurden wir sehr herzlich empfangen.
Jeder wurde von seiner Gastfamilie abgeholt und hat mit ihr den restlichen Abend verbracht, um sich kennen zu lernen.
S. Girscht, L. Heintz
Freitag, 07. März 2008
Heute ist der erste Tag unseres Schüleraustauschs in Slowenien. Nach der kurzen Nacht bei unseren Partnern zu Hause treffen wir uns alle am Morgen im Gymnasium wieder. Es gibt viel zu erzählen, doch uns bleibt wenig Zeit, denn um 8.20 Uhr werden wir von Frau Hole?ek freundlich in dem uns zur Verfügung gestellten Klassenzimmer begrüßt. Sie heißt uns herzlich willkommen in Trbovlje und bringt ihren Stolz über den langjährigen Austausch mit Scheinfeld zum Ausdruck. Durch ihre Offenheit gewinnt sie sofort die Sympathie aller Schüler.
Wir erstellen anschließend ein Plakat mit all unseren Erwartungen für die folgenden 10 Tage. Darauf besichtigen wir die wichtigsten Räume des Gymnasiums, sprich Bibliothek, Physik- und Biologiesaal, Sporthalle.
Um 9.30 Uhr steht der Termin beim Bürgermeister an, der leider zu dieser Zeit nicht im Haus ist. Deshalb werden wir herzlich von seinem Stellvertreter empfangen. Er berichtet uns ausführlich über die Geschichte der Stadt, ihre Erfolge, Sehenswürdigkeiten und zukünftigen Pläne. Nachdem er schließlich auch unsere Fragen mit großer Sorgfalt beantwortet hat, werden wir mit Getränken und Sandwiches versorgt. Anschließend laufen wir gemeinsam zum Museum und bekommen dort eine knappe Präsentation über das berühmte Bergwerk in Trbovlje. Um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Minenarbeiter besser nachvollziehen zu können, besichtigen wir darauf deren "Wohnungen", was sehr interessant ist.
Etwas in Eile, da die Besichtigung des Museums länger gedauert hat als vorausgesehen, laufen wir zum Gymnasium zurück, um dort nicht zu spät zu unserer Englischstunde bei Frau Vozelj zu erscheinen. Wir singen das Lied "Itsy Bitsy Spider", zuerst in Englisch, dann in Slowenisch (Mali Hitri Pajek), was uns allen ziemlich schwer fällt. In der letzten Stunde haben wir Geschichte bei Herrn Kosec. Er zeigt uns einen Film über den bekannten slowenischen Reformator Primo? Trubar, zu dem wir später Fragen beantworten sollen. Das ist für die meisten von uns kein Problem, da der Beitrag in Deutsch gezeigt wird. Den Nachmittag verbringen wir dann mit unseren Partnern.
N. Kleinlein, Ch. Schmer
Samstag, 08. März 2008
Am Samstag ging es früh los. Um 8:00 Uhr mussten wir raus aus unseren gemütlichen Betten und ab ins Auto nach Bled. Zwei Stunden lang fuhren wir durch Nieselregen und hofften, dass das Wetter doch noch umschlagen würde.
Wir hatten Glück. Als wir am Fuße der Burg ankamen, die auf einem Felsblock am Bleder See steht, war es zwar noch immer bewölkt und etwas neblig, doch wir blieben wenigstens trocken. Zur Burg führte ein etwas steiler und rutschiger Pflasterweg, den wir aber auch erfolgreich erklommen. Wir mussten nur noch die Zugbrücke überqueren und an den Wehrtürmen vorbei, dann waren wir auch schon im Zentrum der Burg. Mein Gastvater hatte mir schon von der tollen Aussicht erzählt, die man von der Burg haben soll, doch leider bekam ich die nicht zu sehen. Es waren zwar ein paar verhangene Berggipfel zu sehen und etwas undeutlich die berühmte Insel mitten im See, doch mehr leider auch nicht. Trotzdem wurde alles genau mit dem Fotoapparat festgehalten.
Zum Trost ging es weiter in die burgeigene Druckerei. Ein in historischer Tracht gekleideter Mann fertigte mit einer altertümlichen Druckerpresse Urkunden mit einem Motiv der Burg nach Wahl an. Meine Gastfamilie war sofort Feuer und Flamme und bestand darauf, dass ich mir eine solche Urkunde machen lasse. Während der Druckermeister alles vorbereitete, erzählte er etwas über die Geschichte der Burg und dann durfte ich auch selbst Hand anlegen, indem ich den Hebel zum Pressen betätigte. Wie schon die Asiatinnen vor mir schaffte auch ich es nicht, den Hebel allein durchzudrücken, und wie auch schon vorher, lachten die umstehenden Leute und der Profi half. Von diesem Spektakel drehte meine Gastfamilie sogar ein Video, um dieses Ereignis für immer festzuhalten. Zum Schluss wurde mir noch erklärt, dass ich mit dieser Urkunde so viel Wasser aus dem See trinken dürfte, wie ich will. Na vielen Dank.
Bevor wir die Burg verließen, machten wir noch einen Abstecher in den Weinkeller, der von einem Mönch beaufsichtigt wurde. Mein Gastvater und der Mönch, der auch Deutsch sprach, empfahlen mir einen Wein für meine Familie zu Hause und es wurde wieder fleißig fotografiert.
Mit dem Auto fuhren wir nun zum See und machten einen kleinen Spaziergang, bei dem noch unzählige Fotos von Tami, mir und den vielen Enten gemacht wurden. Schließlich ruhten wir uns in einem netten Teehaus aus und ich durfte die berühmte Bleder Sahneschnitte (krem?nita) probieren, auf die meine Gastfamilie ganz wild ist. Sie war wirklich sehr lecker, doch besteht sie vor allem aus einer Schicht süßer Sahne, einer Vanillefüllung und hauchdünnem Blätterteig und viel Vanillezucker. Diabetiker sollten davon auf jeden Fall die Finger lassen.
Nach dieser kurzen Pause wollten wir auf die Insel. Eigentlich war geplant, mit einer traditionellen ,Pletna' hinüberzufahren, in der man zur Insel gerudert wird, doch leider gab es wegen des schlechten Wetters keine Überfahrten. Also mussten wir uns mit einem Motorboot begnügen, in dem ich auch zwei Deutsche traf, die das Wochenende in Bled verbrachten. Wir hatten eine halbe Stunde Zeit, um die kleine Insel anzusehen. Wir besichtigten die Kirche und läuteten natürlich die Wunschglocke. Es wurden wieder zahlreiche Bilder gemacht, wie sich einer nach dem anderen an das lange Seil hang und die Glocke mehr oder weniger laut zum läuten brachte. Es wurden noch die Schwäne am Boot fotografiert, dann ging es auch schon wieder zurück aufs Festland. Wir wanderten noch einmal am See entlang zum Auto und mir wurde erzählt, dass es im Sommer auch Kutschfahrten um den See gibt, die sehr lustig sein sollen, aber auch teuer.
Vor unserer Rückfahrt besichtigten wir noch eine schöne Kirche in Brezje, dann fuhren wir wieder zurück nach Hrastnik. Dort gingen wir zusammen mit Tamis Freundin Xenja Pizza essen. Den Rest des Abends verbrachten wir mit Freunden beim Bowlen.
Der Tag war zwar anstrengend, aber auch sehr unterhaltsam. Schade war nur, dass das Wetter nicht so mitgespielt hat, doch die gute Laune konnte uns dadurch nicht verdorben werden.
I. Bruder
Sonntag, 09. März 2008
An diesem Tag hatte mein Gastvater Geburtstag. Er und meine Gastmutter hatten das Wochenende in dem Ferienhaus der Gastfamilie in den Bergen verbracht.
Da der Geburtstag in dem Ferienhaus gefeiert wurde, wurden meine Austauschpartnerin Katarina und ich von ihrer Tante und deren Sohn, der auch einen deutschen Austauschpartner hatte, gegen Mittag abgeholt und in das Ferienhaus gebracht.
Wir aßen dort und wurden gleichzeitig mit der Verwandtschaft bekannt gemacht. Nach zwei Stunden sind wir wieder heimgefahren.
Um 17:30 Uhr sind alle deutschen und slowenischen Austauschpartner nach Ljubljana in ein Theater gefahren. Da es leider auf Slowenisch war, war es schwer dem Inhalt zu folgen. Unsere Austauschpartner bemühten sich jedoch, uns die Zusammenhänge näher zu bringen, indem sie immer wieder kurz den Inhalt zusammenfassten.
Gegen Mitternacht kamen wir wieder zuhause an und gingen ins Bett.
L. Müller
Montag, 10. März 2008
Heute hatten wir ausschließlich Unterricht. Dieser begann jedoch erst zur 2. Stunde. In dieser und der 3. Stunde hatten wir Slowenisch bei Frau Medved und lernten einiges Grundlegendes über die slowenische Sprache. Auch einige ihrer Besonderheiten sowie historische Ereignisse wurden uns näher gebracht. Als plötzlich und unerwartet um 9.55 Uhr, dem Beginn der großen Pause, laute Musik durchs Klassenzimmer schallte, waren wir positiv überrascht und wollten diesen "Brauch" sofort für unsere Schule übernehmen.
In den nächsten beiden Stunden wurden wir von Frau Bola-Zupan?i? in slowenischer Geographie belehrt. Dort haben wir über geographische Unterschiede zwischen Slowenien und Deutschland gesprochen und unser neugewonnenes Wissen mit Hilfe einiger Arbeitsblätter gefestigt. Zudem haben wir modernste Medien wie Fernsehen und PC genutzt, um einige wunderschöne Plätze Sloweniens kennen zu lernen.
In der darauf folgenden Stunde hatten wir Mathe bei Frau Kova? Gregor?i?. Zu unser aller Freude waren ihre Aufgaben schnell von uns gelöst, da uns dieser Stoff aus dem ersten Halbjahr nur zu gut bekannt war.
Die letzte Stunde empfanden wir alle definitiv als Highlight des Tages. Denn hier haben wir das uns unbekannte Fach Psychologie bei Frau Pu?nik kennen gelernt. In Gruppenarbeit mussten wir über Fragen und Eigenheiten des anderen Geschlechts sprechen und diese in einer Gesprächsrunde vortragen. Hierbei musste jeweils das andere Geschlecht Rede und Antwort stehen. Im Großen und Ganzen war dieser Tag lehrreich und interessant!
V. Neumeister, S. Mai
Dienstag, 11. März 2008
Unser Tag begann um 8:20 Uhr mit Biologieunterricht bei Frau U?mah. Dort erklärte sie uns anhand einer Power Point Präsentation die Unterschiede zwischen einer prokariotischen und einer eukariotischen Zelle und deren Aufbau. Unser Wissen konnten wir anschließend bei einem kleinen Spiel anwenden.
Anschließend machten wir uns an diesem sehr verregneten Tag auf nach Bogen?perk, ein Schloss, das auf unserem Weg nach Ljubljana lag. Dort machten wir eine ca. einstündige Führung. Das Schloss wurde im Jahre 1511 erbaut, von den Herren von Wagen. Der wohl berühmteste Besitzer war der bekannte Polyhistor Janez Vajkard Valvasor Ende des 17. Jahrhunderts. Wir besichtigten die Räumlichkeiten des Schlosses, in denen Bücher, alte Landkarten, traditionelle Kleidung, Kupferstiche etc. ausgestellt waren.
Um 11:15 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien. Dort angekommen hatten wir erst einmal eine halbe Stunde um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Anschließend fand bei strömendem Regen eine einstündige Stadtführung statt. Unser Weg begann an der Universität, die im Jahre 1895 erbaut wurde, und führte immer weiter ins Stadtzentrum. Ein Großteil der Gebäude im Stadtinneren wurde im Barock- oder Jugendstil gebaut. Unser Stadtrundgang endete auf einer der legendären drei Brücken. Dann hatten wir 1,5 Stunden Freizeit, die viele mit Shoppen oder einem Gang zu McDonalds verbrachten. Um 15:40 Uhr setzte sich der Bus erneut in Bewegung, um uns zurück nach Trbovlje zu bringen. Um ca.17:00 Uhr erreichten wir die Heimat unserer Gastfamilien.
M. Hufnagel, N. Maier
Mittwoch 12. März 2008
Mittwoch hatten wir einen strammen Schultag vor uns, der sich doch zum Schluss als ziemlich lehrreich und lustig entpuppte.
In den ersten zwei Unterrichtsstunden hatte Frau Medved das Vergnügen, unser Slowenisch ein wenig aufzubessern.
Wir haben gelernt, uns vorzustellen, und Frau Medved gab uns auch einen kleinen Einblick in die slowenische Grammatik; das sah dann so aus:
Zivijo! = Hallo!
Jaz sem Hugo. = Ich bin Hugo.
Prihajam iz Scheinfelda. = Ich wohne in Scheinfeld.
To je v Nemiciji. = Ich komme aus Deutschland.
Imam eno sestro. = Ich habe eine Schwester.
Rada jaham konja. = Ich mag /mein Hobby ist reiten.
Danach hatten wir eine Pause, bevor wir Physikunterricht bei Frau Simoncic hatten.
Dort haben wir in Gruppenarbeit mit Versuchen und Rechnungen und mit der Unterstützung von Frau Simoncic unser Wissen über Widerstände und Schaltbilder aufgefrischt.
Nach der Physikstunde hatten wir noch eine Geschichtsstunde bei Herrn Kosec, der uns für unseren am nächsten Tag stattfindenden Ausflug nach Sempeter schon ein bisschen Hintergrundinformation vermittelte. Er erzählte uns über die Römer, die zu der Zeit in Slowenien lebten.
Er hat uns auch Essen zum Probieren mitgebracht, das in Slowenien von den Römern gegessen wurde. Die letzen Stunden des Schultags waren Sport. Da die Herren Pajik und Drecnik erkrankt waren, mussten Kollegen von ihnen den Sportunterricht übernehmen.
Der Sportunterricht war ziemlich locker und jeder konnte den Sport machen, den er selbst wollte, Hauptsache Bewegung.
So ging ein weiterer Schultag zu Ende.
V. Palzer
Donnerstag, 13. März 2008
Heute ging unsere Reise nach Maribor.
Auf der Hinfahrt legten wir einen kleinen Stopp am römischen Friedhof in ?empeter ein. Dort bekamen wir eine kleine Rundführung, die ca. eine Stunde dauerte wobei uns die einzelnen Grabmäler erklärt wurden.
Danach fuhren wir weiter nach Maribor. Dort angekommen wurden wir sofort von unserem Reiseführer empfangen und unsere Stadtführung begann.
Diese dauerte wieder ca. eine Stunde. Unter anderem wurden uns 2 Kirchen gezeigt und andere wichtige Sehenswürdigkeiten. Anschließend hatten wir noch 1,5 Stunden Freizeit, die jeder Schüler frei gestalten konnte. Einige gingen ins Café und genossen bei dem schönen Wetter eine Tasse Kaffee. Andere wiederum schauten sich den Rest der Stadt an.
Um ca. 16 Uhr ging es wieder mit dem Bus Richtung Trbovlje.
Dort angekommen wurden die Schüler von ihren Gastfamilien empfangen. Der Rest des Tages wurde von jedem anders gestaltet. So gingen einige in eine Kneipe und genossen dort ihren Abend, während andere ihren Abend mit der Familie verbrachten.
Alles in allem war der Ausflug sehr gelungen. Die Stadt ist sehr sehenswert und durchaus empfehlenswert.
K. Reif
Freitag, 14. März 2008
Am letzten Tag ging es dann noch einmal für alle in die Schule. Dort besuchten wir noch ein letztes Mal den Slowenischunterricht bei Frau Medved und konnten unter Beweis stellen, was wir bereits gelernt hatten, indem zwei von uns einen Dialog auf Slowenisch vorlasen, den sie auch bei der Abschlussfeier vorspielen sollten. Nachdem wir Frau Medved noch ein paar Fragen über die slowenische Schule und ihre Eigenheiten, wie die Musik in der Pause, stellen durften, hieß es dann, die Vorbereitungen für die Abendveranstaltung zu treffen. Die deutschen Schüler sollten Plakate über ihren Aufenthalt in Slowenien basteln und diese dann bei der Abschiedsfeier den Gastfamilien vorstellen. Dies beanspruchte den restlichen Vormittag, und danach konnte jeder zurück in seine Gastfamilie, um sich für die Reise fertig zu machen.
Um fünf Uhr sollten wir dann in der Turnhalle für die Generalprobe erscheinen. Eine Stunde später fing das Event schließlich an und es folgten viele verschiedene Darbietungen von deutschen und slowenischen Schülern. Von kleinen Dialogen bis zu einem Zitterkonzert war alles dabei. Am Ende des Abends nach einer kleinen Stärkung in Form von Kuchen und Obst, wurde noch Musik organisiert und die Schüler durften noch bis halb 10 in der improvisierten Disko feiern.
I. Abele, V. Tiefel
Samstag, 15. März 2008
Pünktlich um 7:45 Uhr trafen sich alle Austauschteilnehmer mit ihren Gastfamilien vor dem Gymnasium in Trbovlje. Nachdem alle ihr Gepäck verstaut hatten, war es an der Zeit, sich von den Austauschpartnern und deren Familien sowie von neu gewonnenen Freunden zu verabschieden, was manch einem ziemlich schwer fiel. Traurig, aber auch voller Vorfreude, da es ja nur ungefähr drei Wochen dauern würde, bis man die slowenischen Freunde in Scheinfeld begrüßen konnte, begannen wir die Heimreise.
Die meisten nutzten die Busfahrt, um Schlaf nachzuholen, aber auch zum Musikhören oder Lesen. Nach zehn Stunden Fahrt, vier Pausen und Stau bei München erreichten wir endlich Scheinfeld. Dort wurden wir schon sehnsüchtig von unseren Familien erwartet und empfangen. Nun kann der 2. Teil des Austausches kommen!!
N. Kästner
Jubiläumsveranstaltung 15 Jahre Schüleraustausch Scheinfeld - Trbovlje am 18. April 2008 in der Wolfgang-Graf-Halle in Scheinfeld
Programm
- Abba Medley; Everybody needs somebody; Latin Party: Bigband des Gymnasiums Scheinfeld (Leitung: DML Marcus Marr)
- Begrüßung: OStD Dr. Kurt Leibold
- Szene aus "Romeo und Julia" von William Shakespeare: Theatergruppe Gymn. Scheinfeld (Leitung: OStRin Suzanne Nennmann)
- Grußwort des Gymnasiums Trbovlje: Frau Hedvika Vengunst (stellvertretende Schulleiterin)
- Sprachspiel: Klasse 8 c Gymn. Scheinfeld (Leitung: StR Peter Reus)
- Grußwort: Bürgermeister Ernst Scheuenstuhl
- Europäische Folksuite: Blanka und Rainer Huth, Dr. Martin Holzapfel, Johannes Krapp, Christoph Weiß
- Swing the "Prélude" (M.A.Charpentier; Arr. H.O.Millsby); Somebody loves me (G. Gershwin); Hallelujah, I just love him/her so (R. Charle; Arr. R. Sund): Schulchor des Gymn. Scheinfeld (Leitung: StR Stephan Wagner)
- Festansprache: Dr. Ingo Friedrich (Quästor des Europäischen Parlaments)
- Slowenischer Volkstanz: Tanzgruppe Gymn. Trbovlje
- Computerpräsentation: Teilnehmer/innen am Austausch Gymn. Trbovlje
- Power-Point-Präsentation; Übergabe der CD-Rom: Teilnehmer/innen am Austausch Gymn. Scheinfeld
- Gemeinsames Volkslied: Teilnehmer/innen am Austausch beider Gymnasien (Leitung: Sa?a Meved)
- Hymnus Latinus Europae: alle Anwesenden unter Begleitung der Bigband Gymn. Scheinfeld
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Im Anschluss an das Programm steht ein Buffet mit slowenischen und fränkischen Spezialitäten zur Verfügung. Allen, die dazu beigetragen haben, herzlichen Dank!
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Die Organisatoren des Abends, OStR Wolfram Schröttel und StR Peter Reus, bedanken sich bei allen Mitwirkenden, wünschen allen Gästen einen angenehmen Abend und hoffen auf eine möglichst lange Zukunft dieses traditionell erfolgreichen Austausches!
Hymnus Latinus Europae
| Est Europa nunc unita et unita maneat! Una in diversitate pacem mundi augeat. Semper regant in Europa fides et iustitia et libertas populorum in maiore patria. Cives, floreat Europa, opus magnum vocat vos. Stellae signa sunt in caelo aureae, quae iungant nos. |
Europa ist nun vereint und vereint möge es bleiben; seine Einheit in der Vielfalt Möge zum Weltfrieden beitragen. Immer mögen in Europa herrschen Glaube und Gerechtigkeit und die Freiheit seiner Völker in einem größeren Vaterland. Bürger, Europa möge blühen, eine große Aufgabe ruft euch. Goldene Sterne am Himmel sind Die Symbole, die uns verbinden. |
Impressionen vom Jubiläumsabend
Fotos: Andreas Ebneth
Lehrerkollegium aus Trbovlje in Scheinfeld (2007)
Die Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Scheinfeld und dem Gymnasium in Trbovlje ist an und für sich schon etwas Besonderes, bietet sie den Scheinfelder Gymnasiasten doch als einzigen in ganz Bayern die Möglichkeit eines Schüleraustausches mit dem Neu-EU-Mitglied und jüngsten Teilhaber am Euro Slowenien. Noch ein zweites Merkmal hebt diese Partnerschaft aber gegenüber anderen Austauschprogrammen heraus: Zwischen Scheinfeld und Trbovlje gibt es nicht nur einen jährlichen Schüleraustausch, sondern auch die Kollegien der beiden Schulen als ganze sind miteinander befreundet und besuchen sich gegenseitig.

So waren von Donnerstag bis Samstag immerhin 18 Lehrkräfte aus Slowenien in Scheinfeld zu Gast und genossen das vom Personalrat am Gymnasium Scheinfeld organisierte Programm. Schon nach der Ankunft am Donnerstagabend gab es erste Gelegenheit beim Abendessen zu einem Gespräch zwischen Kollegen beider Schulen. Der Freitag begann für die Gäste mit einem kurzen Stadtrundgang in Scheinfeld, ehe sie von Gerd Porzelius durch das Gymnasium geführt wurden. Bei diesem Rundgang fiel einigen slowenischen Kollegen die wohltuend konzentrierte Arbeitsweise und Disziplin in den Klassen positiv auf. Nach einer Kaffeepause mit von Scheinfelder Kolleginnen selbst gebackenen Kuchen erfolgte die offizielle Begrüßung durch Schulleiter Dr. Kurt Leibold, der den slowenischen Kollegen das Gymnasium Scheinfeld und das bayerische Bildungssystem vorstellte.
Begleitet von Peter Reus begaben sich die Gäste anschließend in Freilandmuseum Bad Windsheim, wo sie sich nicht nur von der Führung, sondern insbesondere von den Darbietungen im Rahmen der Mittelaltertage tief beeindruckt zeigten. Der Höhepunkt des Besuches war jedoch zweifellos der Begegnungsabend der beiden Kollegien im Gasthof Tannenhof in Markt Taschendorf. Zur Feier des "Welttags des Lehrers" stärkte man sich mit fränkischen Spezialitäten, frischte alte Bekanntschaften von den Austauschfahrten und dem letzten Kollegenbesuch vor fünf Jahren auf oder schloss neue. Ein spontan gebildetes Quartett unter Leitung von Rainer Huth (Violine) mit Hermine Fischer, Christoph Weiß (beide Gitarre) sowie Johannes Krapp (Gitarre und Trompete) begeisterte die Anwesenden mit fränkischer, irischer und sogar slowenischer Volksmusik. Spontan schloss sich auch Gastwirt Schorr mit seiner Ziehharmonika an und animierte einige Paare sogar zum Tanzen.

Am Samstagmorgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Die Gäste begaben sich zu einer letzten Besichtigungsrunde nach Nürnberg, um dann die Heimfahrt anzutreten. Ein Gegenbesuch Scheinfelder Kollegen ist für nächsten Oktober geplant, um diese einmalige Verbindung zwischen ganzen Kollegien weiter zu vertiefen.
Die Verantwortlichen für den Schüleraustausch, Marija Holesek und Marjetka Kavel auf slowenischer Seite sowie (in diesem Schuljahr) Peter Reus und Wolfram Schröttel auf Scheinfelder Seite nutzen die Begegnung auch für erste Planungen des diesjährigen Austausches, dem insgesamt fünfzehnten. Das Jubiläum soll das Programm der Fahrten mitprägen, insbesondere ist für den 18. April ein großer Festabend in der Wolfgang-Graf-Halle geplant.
Wolfram Schroettel, StR











