Individualaustausch
Drei Monate Austausch mit Québec/ Kanada
Tabernac, gleich kommen sie! Wird das mit der Verständigung klappen?
Das ging uns, und wahrscheinlich auch unseren Kanadiern durch den Kopf, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Aber unsere Befürchtungen waren völlig unbegründet, da wir uns alle schnell und gut mit unseren Austauschpartnern verstanden haben.
Wir sechs waren zwar zu unterschiedlichen Zeiten in Québec, die Eindrücke waren jedoch sehr ähnlich. So bereitete uns zum Beispiel der "accent québécois" am Anfang einige Schwierigkeiten doch nach den drei Monaten konnte man uns schon als echte "Québecois(es)" bezeichnen. Die Sprache war also das geringste Problem…
Schon mehr zu schaffen machten uns eisige Temperaturen bis zu -30 Grad. Jedoch hatte die erste Gruppe das Privileg, zusätzlich den Indian Summer zu erleben.
Doch selbst solche Temperaturen hielten uns nicht davon ab, den Winter zu genießen. Denn 500 cm!!! Neuschnee sind natürlich optimal für Wintersport wie zum Beispiel Skifahren, Ski-doo, Schneeschuh wandern (Raquettes), Schlittschuh fahren und Eishockey.
Neben den sportlichen Aktivitäten standen natürlich auch die Besichtigung von Städten und regionalen Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: Die Stadt Québec und ihr berühmtes "Château Frontenac" kennen wir nun alle ziemlich gut, da uns nur eine halbe Stunde Fahrt von ihr trennte. Außerdem waren wir alle in der zweitgrößten Stadt Kanadas, Montréal. Zudem nahm Jean-Francois vier von uns mit auf eine Reise nach Toronto und zu den Niagara Fällen. Manche von uns hatten außerdem noch das Glück, nach New York oder Ottawa zu gehen. Während die "Winterfraktion" das Eishotel und den Wasserfall Montmorency besichtigte, Eisangeln war, den Karneval miterlebte und im größten Schneefunpark Nordamerikas war, kam die "Indian Summerfraktion" in den Genuss in Tadoussac Wale zu beobachten, Footballspiele zu sehen und im hauseigenen Pool zu baden.
Das Essen fanden wir alle sehr gut, wenn auch außergewöhnlilch: Von Bär und Frosch, über Schnecke und Elch, bis hin zum Nationalgericht Poutine (Pommes mit Bratensauce und Käse) war alles dabei. Und verliebt haben wir uns auch: In den "Sirop d'érable" von dem wir alle einige Liter nach Deutschland importierten.: Einziger Wermutstropfen war die Schule, die jeden Tag bis 15.50 Uhr dauerte. Doch auch daran gewöhnten wir uns bald, denn mit neugefundenen Freunden und laaaangen Pausen verging die Zeit relativ schnell. Die Ecole Secondaire in Donnacona war übrigens eine Gesamtschule, die alle Schüler in Québec bis zur elften Klasse besuchen müssen.
Alles in allem waren die 3 Monate in Kanada und auch die drei Monate, die die Kanadier bei uns in Deutschland verbrachten, eine unvergessliche Zeit und wir würden es sofort wieder machen. Wir hoffen, dass noch mehr Schüler von unserer Schule die Möglichkeit haben werden, einen solchen Austausch zu machen.
Finalement merci beaucoup à tous les gens qui nous avons donné la possibilité de participer à cet échange inoubliable.
Ramona, Rebecca, Lisa, Johanna, Miguel und Christopher