
Möchtes du bei uns mitmachen?
Die Astro-AG trifft sich alle zwei Wochen.
Wende dich für weitere Informationen an Herrn Reus.
Seit dem Schuljahr 2007/2008 gibt es an unserer Schule eine Astronomie-AG. Derzeit besuchen elf Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 13 die Astronomie-AG. Mit Beginn des Kalenderjahres 2010 informieren wir Sie auch hier über unsere Projekte und allerlei anderes Interessantes rund um die Astronomie. Wenn Sie sich mit der Astronomie beschäftigen oder mehr über aktuelle Himmelsereignisse erfahren wollen, so bietet Ihnen diese (noch wachsende) Seite Informationen bzw. links auf die besten Infoseiten.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern in unseren Seiten!
Mit freundlichen Grüßen und einem herzlichen "Clear skies"
Ihre Astronomie-AG
Alles fing gegen Ende des Schuljahres 2007/2008 am Rande eines Sportturniers auf den Zuschauerrängen der Sporthalle an, als sich ein Elftklässler und Herr Reus über Astronomie und Sternguckerei unterhielten. Die Idee einer Astronomie-AG war rasch geboren und erschien recht erfolgversprechend, da man von einigen anderen Schülern wusste, die sich ebenfalls mit der Astronomie beschäftigten.
Im folgenden Schuljahr kam es dann noch vor Weihnachten zu einem ersten Treffen der Nachwuchssterngucker, auf welches rasch ein gemeinsamer Beobachtungsabend folgte. Abends trafen sich die Sterngucker bei Herrn Reus in Klosterdorf, von wo aus sie auf einen nahe gelegenen Feldweg umzogen und erste Himmelsbeobachtungen unternahmen. Zum festlichen Abschluss gab's Kinderpunsch für alle teilnehmenden Kinder und Eltern. Weitere Beobachtungsabende folgten.
Unser herzlicher Dank gilt Herrn Arndt, dem Betreuer der Homepage, der uns ein sehr schönes Forum gestaltet hat.
In Arbeit.
Hier finden Sie Informationen zum Einstieg in die Himmelsbeobachtung. Unser Astronomie-AG-Tipp für Einsteiger lautet: Unterschätzt die Beobachtung mit dem bloßen Auge bzw. Fernglas nicht!
Viele Neulinge in der Astronomie staunen darüber, dass man zum Sterngucken zunächst kein Teleskop benötigt. Die Sternbilder, mehrere Planeten, Doppelsterne, sogenannte Veränderliche und etliche Deep-Sky-Objekte (z.B. Sternhaufen) sind bereits mit dem bloßen Auge zu beobachten. Manche Hobbyastronomen machen geradezu einen Sport daraus, möglichst viele besondere Himmelsobjekte mit dem bloßen Auge zu sehen. In einer besonders dunklen Steigerwaldnacht kann man mit etwas Glück sogar zwei Galaxien, M 31 (die Andromedagalaxie) und M 33, ohne Instrument beobachten. Übrigens ist es auch für fortgeschrittene Beobachter mit Teleskop immer wieder schön, den Blick frei über die Sternbilder schweifen zu lassen, das Band der Milchstraße zu verfolgen oder eine Sternschnuppe aufleuchten zu sehen.
Bereits ein Fernglas eröffnet den Blick auf zahlreiche weitere Deep-Sky-Objekte. Das Fernglas hat den Vorteil gut transportabel zu sein. Sicherlich ist es das beste grab-and-go-instrument, das Amateurastronomen verwenden. Im Fernglas zeigen sich auch interessante zusätzliche Details an bereits beobachteten Objekten. Ein Beispiel: Im Winter und Frühling kann man in den Abendstunden im Sternbild Krebs eine kleine Aufhellung entdecken. Schon ein kleines Fernglas enthüllt die wahre Gestalt dieses Nebelchens und zeigt einen schönen offenen Sternhaufen (M 44). Übrigens haben auch sehr weit fortgeschrittene Amateurastronomen, die mit gewaltig großen Teleskopen den Himmel erforschen, immer ein Fernglas dabei. Sie benutzen das Fernglas für Überblicksbeobachtungen. Manche Himmelsobjekte erscheinen aber auch schlicht und ergreifend zu groß am Himmel, sodass ein Instrument mit weitem Gesichtsfeld, also z.B. ein Fernglas, eingesetzt werden muss.
Wer seine Beobachtungen in einem kleinen Notizbuch festhält, baut eine wichtige Sammlung von Beobachtungen und Sternguckertipps auf. Ferner bereitet es Freude, eigene Beobachtungsergebnisse zu sammeln, denn so entsteht neben einem Forschungsjournal auch ein individuell gestaltetes Schatzkästlein an schönen Erinnerungen. Das Skizzieren von Beobachtungen schult außerdem den Blick für die Himmelsobjekte und fördert die Beobachtung von interessanten Details. (Hierzu werden wir demnächst noch mehr berichten!)
"Kometen sind Mitglieder unseres Sonnensystems. Sie bewegen sich meist auf lang gestreckten Bahnen durch den interplanetaren Raum. Wegen ihres seltsamen Aussehens und scheinbar völlig unvorhersehbaren Erscheinens bezeichnet man sie gerne als Außenseiter am Himmelszelt oder Vagabunden im Sonnensystem. Schon in grauer Vorzeit riefen helle Kometen die besondere Aufmerksamkeit der Menschen hervor. Man sprach von Haar-, Schweif- oder Schwertsternen, von Donnerkerzen und Zuchtruten. Im fernen Osten wurden sie einst Besensterne genannt. Die Bezeichnung Kometen geht auf ihre Erscheinungsform zurück (lat. coma = Haar, also Haarsterne)." Quelle: KELLER, Hans-Ulrich: Kompendium der Astronomie. Zahlen, Daten, Fakten; Stuttgart 2008, S. 150.
Angeheizt durch die Medien fand eine weithin verbreitete Endzeitstimmung (Vgl. entsprechende Epochenthematisierung im Deutsch-, Geschichts- und Kunstunterricht!) ihr Gesicht in dem Szenario einer möglichen Kollision des Halleyschen Kometen mit der Erde. Die Presse reagierte aufgeregt und emphatisch, wie ein Extrablatt aus dem Jahre 1910 zeigt. Den vollständigen Extrablattartikel über die Nacht des Kometen hat eine Schülerin der Astro-AG transkribiert; er ist so wieder allgemein zugänglich. Ferner präsentieren wir noch eine Scherzpostkartenrarität, die allegorisch (und astronomisch fragwürdig) die Kometenpassage darstellt: Venus lockt als schöne Dame den weit gereisten Kometen an, Mutter Erde (mit dem Mond am Rockzipfel) hält mit Berliner Schnauze den seltenen Gast auf Distanz, Ringplanet Saturn beobachtet die Szene entspannt und Mars erscheint im Hintergrund nicht als Kriegsgott, sondern als preußischer Militär mit Oberlippenbärtchen und Monokel.

In Arbeit.
In Arbeit.
Den Beobachtungsbericht können Sie im PDF-Format herunterladen.
In Arbeit.
In Arbeit.
In Arbeit.
In Arbeit.
Sven Wienstein ist in der Amateursterngucker-Szene ein bekannter Name. Viele Teilnehmer und Leser der Forendiskussionen auf astronomie.de hat er schon vor einem Teleskopfehlkauf bewahrt. Der Mann, der da recht unverblümt knallharte Teleskopfakten auftischt und mit aller Geduld Anfängern weiterhilft, hat eine interessante Homepage gestaltet, in der Neulinge und fortgeschrittene Sterngucker wertvolle Tipps finden.
www.svenwienstein.de
Eine ähnlich informative Seite wird von den Deep-Sky-Brothers betreut. Sie bietet unter anderem Informationen über Einsteigerteleskope und wertvolle Tipps für den Einstieg in die praktische Beobachtung des Nachthimmels, z.B. nach Jahreszeiten gegliederte Deep-Sky-Entdeckertouren.
www.deepsky-brothers.de
In Arbeit.
In dieser Rubrik werden wir nach und nach Erklärungen der Fachbegriffe bieten, die wir auf unserer Astroseite verwenden
.In Arbeit.