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Rom-Fahrt 2007

Do, 06.09.07 (Mario)

Aufgeregt und voller Erwartungen treffen sich 22 junge Lateiner am Airport Nbg, um sich auf in die ewige Stadt zu machen. Nach einem ruhigen und angenehmen Flug erreichten wir Rom und wenig später unser Hotel Floridia. Da es bereits sehr spät war, blieb nur wenig Zeit, die Zimmer zu beziehen, weil ja schon das Abendessen auf uns wartete. Und nach einem Teller Nudeln und ein, zwei Gläsern Wein in trauter Runde fühlten wir uns bereits sehr italienisch. So fielen wir völlig erschöpft, aber zufrieden in unsere Betten und waren voller Vorfreude auf die kommenden Tage...

Fr, 07.09.07 (Carina, Verena, Melanie, Kristina)

Am Freitag, dem 07.09.2007, brachen am frühen Morgen 22 Lat(e)in Lover und ihre drei überaus motivierten Begleiter auf, um das alte Rom zu entdecken. Mit der "Met.Ro" fuhren wir als erstes zum Circus Maximus. Am eigenen Leib erfuhren wir die gewaltige Länge dieser antiken Pferderennbahn, da wir an ihr entlang marschieren mussten, um schließlich zu unserer nächsten Station, der bocca della verità zu gelangen. Dort hatte so mancher Angst um seine Hand, die man traditionsgemäß in den Mund des Steingesichts steckt, um zu beweisen, dass man stets die Wahrheit sagt. Glücklicherweise konnten wir alle mit zwei unversehrten Händen die Weiterreise antreten.

Anschließend besichtigten wir nach langer Wartezeit das imposante Kolosseum, das früher für Gladiatorenspiele und Tierkämpfe genutzt wurde. Es konnte sogar geflutet werden, um die bis zu 45.000 Zuschauer auf drei Stockwerken mit Seeschlachten zu unterhalten. Damit die Schaulustigen vor der grellen Sonne geschützt waren, die wir übrigens auch zur Genüge genießen durften, konnte bei Bedarf von eigens angestellten Marinesoldaten sogar ein Sonnensegel ausgefahren werden.

Gleich neben diesem Wahrzeichen Roms befand sich der Konstantinsbogen, der dem Kaiser zu dessen Ehren vom Senat gestiftet worden war und heute als einer der schönsten und besterhaltenen Bögen Roms gilt. Weiter ging es mit dem Forum Romanum, dem kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Zentrum der Stadt. Dort kann man noch heute die Ruinen einiger Basiliken sowie Tempeln, Wirtschaftsgebäuden und Triumphbögen bewundern. Nach einer kleinen Pause und zahlreiche schmale Gässchen später kamen wir am Pantheon an. Dieses war ein Tempel für alle Götter und dient nun als Kirche.

Danach besichtigten wir die fontana di trevi, einen wunderschönen großen Brunnen in den zahlreiche Touristen eine Münze werfen, um sicher zu gehen, dass sie noch einmal nach Rom zurückkehren werden. Unsere nächste Station war die Ara Pacis.

Der dem Augustus geweihte Altar war mit zahlreichen Reliefs verziert. Leider lenkten uns die ringsherum ausgestellten Kleider von Valentino von unserem eigentlichen Besichtigungsziel ein bisschen ab.

Den schließlich letzten Programmpunkt stellte die Spanische Treppe dar. Auf dem Weg zu diesem Touristenmagneten kamen wir an sämtlichen Designer-Boutiquen vorbei, die völlig im Kontrast zu den vorher gesehen kleinen Läden in den verwinkelten Gassen standen.
Mit der Metro ging es dann nach einem langen und anstrengenden, aber trotzdem sehr interessanten Tag zurück in unser Hotel.

Sa, 08.09.07 (Miriam, Sven, Martin)

Es ist doch bizarr, dass eine der beliebten Sehenswürdigkeiten Roms - La Catacombe di San Callisto -, die täglich unzählige Touristen empfängt, nur aufgrund von Steuervorteilen überhaupt besteht: Allein weil für unterirdische Anlagen keine Grundsteuer zu entrichten war, entschied die katholische Kirche im zweiten Jahrhundert nach Christus, ihre Gläubigen nicht in der heute üblichen Art, sondern in einer Gruft zu bestatten - eine Gruft, die die erste Station des dritten Tages unserer Romfahrt sein sollte.

Nach den gefühlten drei Marathonläufen des Vortages durch die italienische Hauptstadt, als man in bester Touristen-Manier von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit schlappte oder auch 34.06 Minuten vor dem Kolosseum stehend wartete, sollte der Samstag etwas entspannter werden, wenn auch nicht wirklich von gemütlich zu sprechen war.
Die Callisto-Katakomben, die um ca. 150 n. Chr. gebaut und die folgenden 300 Jahre über stetig erweitert worden waren, stellten in der Antike die Hauptbestattungsstätte der römischen Christenheit dar. Etwa eine halbe Million Menschen wurde hier insgesamt unter Tage bestattet, die Anlage nach und nach auf schließlich vier Etagen erweitert, ein begehbares subterrestrisches Labyrinth von 20 Kilometern Länge errichtet.
Neben neun Päpsten und weiteren Diakonen war es ansonsten vornehmlich der einfache christliche Bürger, der hier, in individuell angefertigten Wandaussparungen, seine letzte Ruhe fand. Während die knapp bemessenen Gräber heute höchstens unterschenkelamputierten Mitteleuropäern an Länge gereichten, waren sie für den Römer des ersten Jahrtausends - einem Menschen, der im Durchschnitt 1,35 Meter maß, vielleicht mal 1,40 Meter oder, wenn's hoch kommt, gar 1,50 Meter groß war - durchaus komfortabel, auch wenn der Römer freilich tot und Komfort nicht wirklich mehr ein Maßstab war. Auch wurde der Tod gemäß dem christlichen Glauben nicht allein als Ende des irdischen Daseins, sondern vielmehr als Beginn des transzendenten, ewigen Lebens betrachtet - wie will man anders erklären, dass Hinterbliebene dem verstorbenen "Wir wünschen Dir alles Gute!" auf die Grabplatte einprägen ließen?
Während die Grabanlage von Callisto doch vornehmlich aus Tuffstein gefertigt ist - einem Gestein, das nicht nur widerstandsfähig ist, sondern aufgrund seines porösen Charakters auch jegliche Verwesungsprodukte absorbiert und somit vom Leichnam nichts als ein Staubextrakt übrig lässt -, erstrahlt die Basilica di San Giovanni in Laterano - die zweite Station des dritten Tages unserer Romfahrt - in prunkvollem Marmor und prunkvoller Bronze und prunkvollem Gold. Und wenn man 1. vom Interieur der Kirche einfach nur beeindruckt ist, muss man sich 2. genauso einfach fragen, was zum Teufel dieser Protz gekostet hat! Und wer zum Teufel den bezahlt hat! Und - Gott sei Dank gibt's Ablassbriefe!
Was hier in Ecclesia 3.1 (= erste Kirche des dritten Tages) schon auffiel, sollte in St. Clemente/Ecclesia 3.2 noch weiter verwundern: Sobald sich dem Italiener bzw. dem typischen Touristen auch nur irgendwo die kleinste Gelegenheit auftun sollte, regt sich in ihm anscheinend unwillkürlich immer gleich der bizarre Drang, einfach mal Geld dort reinzuschmeißen - ob in Brunnen oder Krater oder Gräber, überall dort liegen Münzen am Grunde. Ohne dass sich auch nur einer fragte: "Häh?!? Leute, geht's noch?", und ohne dass im diebstahldreisten Rom auch nur einer auf die Idee käme, einfach mal den Brunnenboden leer zu räumen, anstatt blonden Lateinlehrerinnen im Zug den Rucksack stehlen zu wollen.

Unser nächstes Ziel war die Kirche San Clemente. Zunächst betrachteten wir das Innere, um dann das unterirdische Mithräum zu besuchen.
Mithräen sind Tempel des Mithraskultes, die meist unterirdisch angelegt waren (meist in den Kellern von Privathäusern) oder in Fels gehauen waren. Sie boten meist nur sehr wenig Platz, da die Mithrasgemeinden relativ klein waren (ein bis zwei Dutzend Anhänger pro Gemeinde).
Zur Blüte des Mithraismus soll es allein in Rom über 800 solcher Kulträume gegeben haben. Die meisten Mithräen besitzen einen rechteckigen Grundriss und ein Tonnengewölbe, das oft mit einem Sternenhimmel verziert war. Wie in christlichen Kirchen zeigen die Fundamente die typische Dreiteilung: Es gab einen Mittelgang, der zu beiden Seiten von zwei Podien flankiert wurde.
Der Eingang des Tempels lag im Westen, im Osten befand sich eine Apsis mit einem Altar. Oberhalb des Altars befand sich ein Relief der Stiertötungsszene, die den Schöpfungsmythos darstellt. Ebenso fand man eine Statuette, die die Geburt des Mithras in einer Felsenhöhle zeigt.

Klar, die Lupa ist der Blickfang des Kapitolinischen Museums, der dritten Station des dritten Tages unserer Romfahrt. Die legendäre Wölfin, die die legendären Gründungszwillinge Romulus und Remus säugt, die freilich erst im Nachhinein der Statue des Tieres angefügt worden sind. Die Lupa - und sonst noch? Ein schöner Ausblick aufs Forum Romanum aus der Gegenperspektive, eine schöne Herkulesstatue mit einem beneidenswert durchtrainierten Hintern, das Tabularium als antiker Chronik der römischen Politik, ein schöner Dokumentarfilm auf Italienisch. Doch bei aller Liebe zu Kunst, Kultur und Geschichte, bisweilen drängt sich bei sich aneinanderreihenden Säulen-, Wänden-, Mosaikfragmenten doch leicht der Eindruck auf: "Irgendwie kann man das Zeug nicht wegschmeißen, aber es gleich auszustellen, scheint auch nicht ganz so sinnreich zu sein."

Das soll dennoch die Romfahrt in ihren kulturellen Aspekten insofern nicht in Abrede stellen, als die Anschaulichkeit und Vergegenwärtigung, die diese Exponate ermöglichen, durch die Fülle an Ausstellungsstücken überhaupt erst ermöglicht wird.

Nun, das war der Vor- und Nachmittag. Und der Abend? Köstliche Pasta, gutes Fleisch, verbranntes Brot und umgeschütteter Rotwein.
Und die Nacht? Ja - da gab es Leute, die in allem Anstand den Petersplatz bei Nacht besichtigten. Da gab es aber auch Leute, die in einer Stunde zwölf Bier tranken.

So, 09.09.07 (Maximilian, Florian, Moritz, Torsten)

Wie jeden Tag trafen wir uns nach dem Frühstück im Foyer, um unseren Marsch zu beginnen. Heute, am 9. September, jedoch erst um 9.45 Uhr, da wir den Sonntag ruhig angehen lassen wollten. Wir liefen dann gemeinsam zum Hauptbahnhof Termini, von dem wir dann zur Haltestation Pyramide fuhren, an der wir dann von der U-Bahn in die S-Bahn umstiegen. Mit der S-Bahn gelangten wir nun bis nach Ostia antica. Dort wurden wir nach einem kleinen Fußmarsch von Moritz und Florian durch das ehemalige Militärcastrum geführt.

Diese typische römische Stadt, die zum Schutz und zur Kontrolle der Tibermündung errichtet wurde, barg für uns viele Sehenswürdigkeiten. Schon bald nach Durchschreiten des ehemaligen Stadttores, der Porta Romana, konnten wir die Neptunsthermen, mit ihren schönen, gut erhaltenen Mosaiken bewundern. Ebenso besichtigten wir einige Kornlager, die das antike Stadtbild geprägt haben mussten. Weitere Höhepunkte der fast zweistündigen Führung waren das teilweise wieder aufgebaute Theater, der Platz der Korporationen, das Kapitol und die Forumsthermen. Um uns von der guten Akustik des Theaters überzeugen zu lassen, spielten zwei Mitglieder der Theatergruppe, Maximilian und Moritz, eine Szene aus dem Theaterstück "Romeo & Julia" an, und Mario trug ein kleines, selbst verfasstes Gedicht vor (siehe unten). Besonders die nahe den Forumsthermen gelegenen, sehr gut erhaltenen Latrinen erregten unsere Aufmerksamkeit, als wir sie nach längerer Sucherei doch noch fanden. Auch wenn uns die einst wichtigste Hafenstadt Roms mit all ihren gut erhaltenen Ruinen faszinierte, waren wir dennoch froh, nach zwei Stunden Ostia wieder durch die Porta Romana zu verlassen.

Um 14.00 Uhr waren wir wieder an der S-Bahn Station angelangt und fuhren nun weiter bis zu der Haltestelle Lido Centro. Dort teilten wir uns in kleinen Gruppen auf, von denen sich die meisten in Richtung Meer oder in die nähere Umgebung begaben. Um 16.45 Uhr trafen wir uns wieder um die Rückfahrt anzutreten. Jeder sprang schnell unter die Dusche und danach begaben wir uns gleich zum Abendessen. Nach dem Abendessen hatten wir alle noch mal Freizeit und es bildeten sich kleine Grüppchen, die alle verschiedene Ziele hatten.



Oslo bei Nacht
Die Romfahrt find ich richtig toll,
denn abends sind wir meistens - brav

Heut Abend gehen wir richtig steil,
das finden auch die Lehrer - fragwürdig

Doch heut ist uns das egal,
wofür ich morgen früh - einen Tomatensaft trinke.

Mit Pfeffer und Salz,
Gott erhalts

Mo, 10.09.07 (Eva, Katharina, Carolin, Mia, Anna)

"Tu es Petrus, super hanc petram aedificabo ecclesiam meam."
Diese Worte, die Christus selbst an seinen Jünger Petrus einst richtete, säumen auf goldenem Grund das Rund der prachtvollen Kuppel des Michelangelo, die sich über der Basilika des heiligen Petrus im Vatikan erhebt. Hier scheinen die Worte ihre Erfüllung gefunden zu haben - auf jenem Hügel, wo unter Kaiser Nero der Apostel hingerichtet wurde, dessen Gebeine sich nun unterhalb des Zentrums des Petersdoms befinden. Einst blutig durch römische Kaiser verfolgt und unterdrückt, in einer Stadt, die Zentrum des römischen Götterkultes war und in der einst nur eine kleine christliche Gemeinde bestand, hat sich das Christentum aus den Ablassgeldern unzähliger Gläubiger wohl seinen prächtigsten und beeindruckendsten Tempel erbaut. Auf einer Höhe von 136 m und einem Durchmesser von 42 m entfaltet sich die glanzvolle Pracht vieler Renaissance-Werke, auf deren Schaffung berühmte Künstler ihr ganzes Können verwendeten.

Schwarz-golden erhebt sich der Baldachin des Bernini über dem Grab des Heiligen Petrus. Die berühmte Pietà des Michelangelo zeigt Maria mit dem toten Christus auf dem Schoß in graziler Schönheit. Vor der Basilika erstreckt sich schließlich der Petersplatz. Zwei Säulengänge, die vom Petersdom ausgehend den Platz umgeben, scheinen die Ströme der Gläubigen aus aller Welt zu umfassen. Unzählige Touristen, Christen aller Konfessionen, Priester, Pfarrer, Nonnen - ja sogar buddhistische Mönche, bevölkern die Vatikanstadt, deren Name seit vielen Jahrhunderten eng mit Rom verknüpft ist.

Zu einem Besuch des Vatikans gehört ein Gang durch die Vatikanischen Museen, die eine Welt für sich darstellen. In über 11000 Zimmern, Sälen und Korridoren befinden sich bedeutende Kunstschätze von unermesslichem Wert. Die Sammlungen sind so groß, dass es oft unmöglich ist, sich mit Einzelnen ausführlich zu beschäftigen. Aber selbst ein nur oberflächliches Schweifen durch die reich geschmückten Säle hinterlässt viele Eindrücke. Den Besuchermagnet schlechthin stellt natürlich die Sixtinische Kapelle mit ihren wunderschönen Fresken dar, die Michelangelo in jahrelanger Arbeit ausführte. Neben der Decke, die das berühmte Bild von der Erschaffung des Menschen enthält, findet sich ein riesiges Wandgemälde vom Jüngsten Gericht. Hier scheint der Religiosität der Menschen zur Zeit des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Neuzeit voller Ausdruck verliehen worden zu sein. Der Prunk, der Reichtum und die Macht der Kirche, die schließlich zur Reformation und zur Teilung der Welt führten, werden im Vatikanstaat ersichtlich und für jeden einzelnen Besucher fühlbar.

Di, 11.09.07 (Christine, Johannes)

Am letzten Tag unserer Studienreise besichtigten wir die besterhaltenen Thermen Roms, die Caracalla-Thermen. Sie wurden unter dem Kaiser Caracalla im dritten Jahrhundert n. Chr. erbaut und von seinen Nachfolgern erweitert. Im sechsten Jahrhundert n. Chr. wurden sie teilweise bei den Gotenkriegen zerstört. Sie erstrecken sich auf eine Größe von 330 x 340m. Der streng symmetrisch angelegte Bau ist typisch für die Kaiserzeit.

Im größtenteils zerstörten Untergeschoss befand sich das Hypocaustum (Heizungsanlage), mit dem sowohl Fußboden als auch Wände durch Heißluft beheizt wurden.
Entlang der Mittelachse im noch teils erhaltenen Erdgeschoss erstrecken sich Tepidarium (Laubad), Caldarium (Warmbad), Frigidarium (Kaltwasserbad) und die Natatio (Schwimmbecken). Das Baderitual lief immer gleich ab, nach dem Umziehen im Apodyterium badete man erst im lauwarmen Becken, dann im 40° C heißen Caldarium und kühlte sich schließlich im Frigidarium oder der Natatio ab. Die anschließende Reinigung erfolgte durch Einreiben mit Öl, einem Überguss mit heißem Wasser und dem Abschaben von Fett und Schmutz mit der Strigilis, einem langen und flachen Eisen. Links und rechts der Mittelachse befinden sich je ein Umkleideraum, Privatbäder und ein groß angelegtes Palaestrum (Sportanlage). Die Bäder waren wie der Rest der Therme sehr prunkvoll ausgestattet. Kostbarer Marmor, glänzende Mosaikfußböden, edle Steine, Säulen, Gold und eine Fülle an Statuen schmückten die wei träumige Anlage, die von einem groß angelegten Garten umgeben war. Im nicht mehr vorhandenen Obergeschoss befanden sich Massage-, Friseur-, Epilierräume, eine Bibliothek, Solaria (Terrassen zum Sonnenbad), sowie viele andere Dienstleistungs- und Freizeitangebote.

Als letzten gemeinsamen Programmpunkt besuchten wir das Museo della civiltá Romana - ja zur Abwechslung mal ein Museum. Das mit Abstand interessanteste Ausstellungsstück in diesem Museum war das ca. 10x10m große Modell von Rom zur Zeit des Trajan. Zu dieser Zeit hatte Rom den Höhepunkt seiner Ausdehnung. Folglich war die Stadt durch viele Theater, Bäder und andere öffentliche Prunkbauten wie das Kolosseum geschmückt (1/10 der Fläche war mit öffentlichen Einrichtungen bebaut). Die Recherchen für dieses Projekt dauerten drei Jahre, die Bauzeit betrug acht Jahre.

Als weiteres sind in diesem Museum viele andere bedeutende antike Fundstücke gesammelt und ausgestellt, wie z.B. die Zwölftafelgesetze.
Um die Zeit bis zum Abflug zu überbrücken hatte nun jeder noch 3 Stunden zur freien Verfügung. So gestalteten viele ihre Zeit mit einem Besuch in einer Pizzeria oder gingen zum WOK bzw. Mac.
Die Abreise und der Rückflug am 11.09. verlief ohne weitere Zwischenfälle, wodurch wir gegen 22 Uhr in Deutschland sicher landeten.

Fotos von M. Städler