Dieses Jahr fand unser Schulfest am Freitag, dem 24. Juli 2009 zwischen 12:00 und 16:00 Uhr statt.
Die Schüler der Klasse 10a sind ausgeschwärmt und haben das Programm für die Schulhomepage dokumentiert. Ihre Artikel können Sie im Folgenden lesen.
Schon mal ein Legoauto auf Zeit zusammengebaut?
Auch die Kleinsten von uns haben sich viel einfallen lassen, um zu unserem Schulfest beizutragen.
In der Klasse 5a herrschte im Allgemeinen eine Jahrmarktatmosphäre, geboten z.B. durchs Dosenwerfen, durchsetzt von kleinen kniffligen Aufgaben. Aber auch für eher ruhigere Mit-schüler war etwas dabei, sie konnten ihre Sinne auf die Probe stellen, oder vor dem Klassenzimmer Lesezeichen basteln. Einige der Attraktionen haben zwar ein paar Cent gekostet, dafür konnte man aber auch etwas gewinnen, wenn man seine Aufgabe gut erfüllte. Auch dank der ferngesteuerten Autos, mit denen im Pausenhof Rennen veranstaltet wurden, sorgte die Klasse für Abwechslung pur. Hier war wirklich für jeden was dabei.
K. Amtmann, I. Scharfenberg, R. Burger, J. Runneck
Unter der Leitung von Herrn Weiß führte die Klasse 5b ein Theaterstück komplett in Englisch auf:
Einem Schüler wird seine Langeweile von einem Engel ausgetrieben – der Engel schickt ihn zu verschiedensten Orten. Vom Sportunterricht, über eine Farm, bis zu seiner eigenen Geburtstagsparty. Von den ganzen Erlebnissen bekommt der Schüler Albträume, gegen die nur eine einzige Medizin hilft. Malzbier und Milchshakes! Welch ein Glück, genau die Getränke konnte man am Stand der 5b vor ihrem Klassenzimmer kaufen.
Der Raum war gefüllt mit interessierten Zuhörern, die durch das lustige Anspiel viel zu lachen hatten, z.B. bot ein Schüler ein Rockkonzert auf einer Schaufel dar.
Eine gelungene Vorstellung, die dem Applaus am Ende gerecht wurde.
D. Rupp
Wussten Sie schon, dass es in jedem Supermarkt Bananen mit fair trade Aufklebern zu kaufen gibt?
Unsere 5c am Isumuya-Stand weiß es! Auf großen, bereits im Unterricht vorbereiteten Plakaten machen sie auf solche und weitere interessante Informationen aufmerksam.
Die Idee zu diesem Stand hatte die Mathematiklehrerin Frau Kalipp, die selber in ihrer Jugend im Isumuya-Laden ausgeholfen hat und die ganze Klasse unterstützt sie dabei tatkräftig. Die Jungs sind für den Auf- und Abbau, sowie für die Buttonmaschine zuständig, während die Mädchen den Verkaufsstand betreuen. Hier gibt es alles, was man auch in jedem anderen Eine-Welt-Laden findet. Von leckerer Schokolade, bis hin zur Handtasche aus recycelten Getränkepacks.
Der Erlös aus den Verkäufen wird an Hilfsorganisationen in Tansania und Ghana gespendet, die sich insbesondere um das Wohlergehen der Kinder dort kümmern. Die Klasse erhofft sich zudem auch das Interesse einiger Schüler über das Schulfest hinaus aufrechtzuerhalten und dem Isumuya neben besonderen Anlässen, wie z.B. unserem Schulfest, Hilfe zukommen zu lassen. Sowohl in Spendenform, als auch durch Arbeitskraft.
K. Amtmann, R. Burger, I. Scharfenberg, J. Runneck
Die Klasse 6a hat an Anlehnung an eine Geschichte ein Theaterstück geschrieben, welches sie erst auf französisch und anschließend auf deutsch aufführten.
Die Geschichte spielte am letzen Schultag einer französischen Schule. Der Direktor hielt eine kurze Rede, in der verschiedene Schüler ausgezeichnet wurden. Danach bekam die Lehrerin, die die Preise an die Schüler vergab, von jedem ein kleines Geschenk. Es stellte sich dann heraus, dass dies jedes Mal ein Stift war. Nach einer kurzen Pause, in der die Schüler die Bühne umbauten, gab es eine Rangelei, welche dann aber schnell und konsequent von den Eltern aufgelöst wurde. Diese hatten auch schon vorher während der Rede des Direktors immer wieder für Ruhe gesorgt. Zum Schluss verbeugten sich alle Schauspieler und wurden mit lautem Beifall belohnt. Das Theater beeindruckte vor allem durch die guten Französischkenntnisse der Klasse, obwohl sie erst ein Jahr lang mit der Sprache vertraut gemacht wurden.
Die Lehrerin Frau Seifert hatte zusätzlich noch ein kleines Quiz zum Stück vorbereitet, welches die Zuschauer dann ausfüllten. Beim Hinausgehen konnte man sich für richtige Antworten Gummibärchen abholen.
L. Reininger, V. Rost, S. Eder
Als „DIE Klasse überhaupt“ lobte der Klassenleiter Herr Reus seine Schützlinge der 6b vor Beginn der Aufführung. Darauf folgte das von den Schülern fast selbst entwickelte Theaterstück „Ein rasanter Schultag“. Das Stück zeigte den ganz normalen Wahnsinn im Schulalltag mit einer bunten Mischung an jungen Charakteren. Die Schüler und Schülerinnen zeigten in 20 Minuten einen Schultag der besonderen Art von der ersten bis zur neunten Stunde. Von strengen/gestressten Lehrern, lustlosen / lernfaulen / frechen /nervigen Schülern über Abfragen oder Hausaufgaben-kontrollen bis zu Auseinandersetzungen zwischen den Schülern war alles in dem abwechslungsreichen und lustigen Stück enthalten. Ein großes Lob gilt allen Darstellern, die ihre Rolle sehr überzeugend spielten und mit ihrem Schauspieltalent das Publikum begeisterten. Auch Herr Reus konnte seine schauspielerischen Fähigkeiten in der Rolle als „Lügenroboter“ unter Beweis stellen.
L. Haßler, A. Finster-Hofmann, J. Nützel
Drei Schülerinnen der Klasse 6c begeisterten in der Turnhalle mit artistischen Darbietungen. Zusammen mit dem kleinen Bruder eines der Mädchen wirbelten die Artisten um einen Kasten, schlugen Rad und sprangen Handstand-Überschläge. Erneut ein Beispiel, was unsere Mitschüler alles leisten!
R.Arndt, StR
Haben sie gewusst wer der Gründer des Gymnasium Schein-felds ist? Dies ist zum Beispiel eine der gestellten Fragen in dem Schulquiz der 7a. Das Schulquiz beinhaltet Fragen aus der Geschichte des Gymnasiums, über das Schulgebäude und über Lehrer sowie Schüler.
Nachdem man den Bogen bekommen hat, hat man die Mög-lichkeit sich im Gebäude zu informieren um so die richtige Antwort zu finden. Wenn man immer noch keine Lösung fin-det, kann man auch Lehrer befragen. Nach Abgabe des Bo-gens im alten Computerraum 123 wird er von den Schülern der Klasse 7A ausgewertet und man hat anschließend die Chance auf kleine Preise.
Bei null oder einem Fehler bekommt man einen großen Preis, bei 2 Fehlern einen etwas Kleineren.
Als zusätzliche Attraktion stand ein Gummibärchenbehälter aus, dessen Gummibärchenanzahl man schätzen kann.
Die Person, die am besten geschätzt hat bekommt das ganze Glas. Ebenfalls konnte man für Krebskranke Kinder Spenden.
J. Klein, F. Scheublein, N. Krainovic
Eine der größeren Aktionen bot uns die 7b, die mit ihren Zirkusspielen beeindruckte.
Zuerst stellten sich alle Darsteller vor, indem sie einmal quer durch die Halle liefen.
Den Anfang machten einige Mädchen, die mit Bändern eine Choreographie einstudiert hatten.
Anschließend fuhren sechs Mädels mit ihren Einrädern auf die „Bühne“ und meisterten ihre Aufgabe bravourös.
Danach traten die Turner ins Bild, unter ihnen befanden sich auch zwei Jungen, die mit Saltoeinlagen glänzten.
Die Turnerinnen zeigten alles von Kopfständen bis zum Rad. Zum Abschluss kamen die Jongleure zu ihrem Einsatz.
Sogar Frau Rudloff wirkte bei dem Auftritt mit, indem sie mit ihrem Kopf Ringe aus mehreren Metern fing.
Während der ganzen Spiele liefen bunt gekleidete Clowns über die Bühne und machten „Dummheiten“.
Die gelungene Vorstellung wurde mit großem Applaus des Publikums gekrönt.
Außerdem wurde eine Spendenbox für einen guten Zweck herumgereicht.
J. Klein, F. Scheublein, N. Krainovic
Wir betreten die wunderbare Welt des Flohmarkts. Was es wohl heute zu entdecken gibt? Ein bisschen in alten Sachen stöbern macht schließlich immer Spaß.
Doch manchmal muss man gar nicht lange suchen um Etwas zu finden. Uns, als Mangaliebhaber, fiel sofort ein verhältnis-mäßig beinahe antikes Stück ins Auge. Ein Band von 1991.
Doch damit fing der Spaß gerade erst an. Wir zogen vorbei an den verschiedensten Büchern, von Science-Fiction bis „Tabaluga“ und kamen nicht umhin in einigen der Exemplare zu blättern.
Neben den obligatorischen Büchern gab es auch allerlei ande-ren Krimskrams zu entdecken. Unser besonderes Augenmerk galt hierbei einem Wecker im Försterstil, der bereits Frau Zintl-Städler und später auch unserem Aushilfsfotografen Herrn Arndt auffiel. Leider konnten wir nur rätseln, wie er wohl klingen könnte.
Auch einige größere Stücke wurden angeboten, ein von Frau Nennmann gestiftetes Schaukelpferd und sogar ein Trampolin.
Das Kind in uns wurde von einer kleinen Ritterburg inklusive Bewohnern und Katapult geweckt. Keiner von uns konnte es sich verkneifen mit den kleinen Spielfiguren mittelalterliche Szenen nachzuspielen.
Freundlicherweise hat die 7c auch an unsere zukünftigen Stu-denten gedacht. Es waren genug Tassen und Besteck da um die Stundentenwohungen zu bestücken.
Schulische Aspekte wurden ebenfalls beachtet, es lagen einige Wörterbücher, unter anderem ein brandneues Englisch-Deutsch Dictionary, zum Verkauf aus.
Von Büchern bis hin zu afrikanischen Kerzenständern und Duftölen gab es einfach alles, was der Keller hergab.
Der ominöse Försterwecker wurde übrigens letztendlich an Frau Seifert verkauft. Der coolste Wecker Scheinfelds wird wohl in Zukunft unseren Bürgermeister aus dem Schlaf holen. Auch nachdem wir das Klassenzimmer, in dem der Flohmarkt stattgefunden hatte wieder verließen, begegnete er uns noch. In Form von einem Klassenkameraden, der sich uns im Pau-senhof mit den Händen hinter dem Rücken gegenüberstellte und den von uns entdeckten Manga hervorzog.
I. Scharfenberg, K. Amtmann, R. Burger, J. Runneck
Der Sinnesparcour
Könnten Sie Tabasco erriechen, ohne zu wissen an was Sie da gerade riechen? Im Klassenzimmer der 8a konnten Sie genau das testen. An insgesamt fünf verschiedenen Stationen konnte man jeden seiner fünf Sinne auf die Probe stellen. Schon an der Klassenzimmertür wurde man mit einem freundlichen Lächeln der Schüler und Schülerinnen der 8a begrüßt. Anhand eines Fragebogens wurde der Sinnesparcour kurz erklärt und man konnte sofort loslegen. Bei Station Eins wurde das Gehör getestet. In einem Gehörmemory musste man aus 26 verschiedenen Döschen 13 Paare erhören. In den Dosen war unter anderem Sand, Murmeln und Kleingeld. In der nächsten Höraufgabe verschiedene Alltagsgeräusche, welche man erraten musste. An der nächsten Station waren die Augen an der Reihe. Von der optischen Täuschung bis zum Test für Rot-Grün-Schwäche war alles dabei. Bei der dritten Station musste man sich auf seinen Tastsinn verlassen. Es galt verschiedene Gegenstände zu erfühlen und auf einem Barfußweg den Untergrund herauszufinden. Die letzten beiden Stationen beinhalteten den Geschmacks- und Geruchssinn. Der Parcour war ein interessantes und lustiges Erlebnis und eine großartige Bereicherung für unser Schulfest.
C.Leubner und A.Pokorny
Nach dem Motto „Wir knipsen alle – Topmodels unerwünscht!“ konnte man sich bei der Klasse 8c wahlweise als Blumenkind, Urlauber oder als Star bei der Oskarverleihung fotografieren lassen.
Im Pausenhof ließen sich einige Schülerinnen und Schüler mit einem goldenen Bilderrahmen in den Händen vor den bunten Sommerblumen ablichten. In ihrem Klassenzimmer, Raum 202, war eine Strandkulisse aufgebaut, die mit Luftmatratzen, Handtüchern, Strandmatten, Hawaiiketten und vielem mehr für das gewisse Urlaubsfeeling sorgte. Eine Wand des Klassenzimmers war mit diversen Star-Postern dekoriert, vor der man sich im Blitzlicht die goldene Oskarfigur überreichen lassen konnte. Jedes Foto kostete nur 0,50 € und wurde den „Models“ per E-Mail zugesandt.
L. Haßler, A. Finster-Hofmann, J. Nützel
Mit viel Mühe hat die Klasse 9a ihre Strandbar mit Muscheln, Sand und Strandmatten im Pausenhof aufgepeppt. Auch die musikalische Untermalung passte hervorragend zum Thema, was die Stimmung erheblich steigen lies. Das absolute Highlight jedoch waren die alkoholfreien Cocktails, die liebevoll selbst zubereitet wurden. Auch bei der Namensgebung waren die Schüler kreativ. So entstanden beispielsweise Namen wie: Aloa, Lucky Driver oder Dragonheart. Die kleine aber feine Auswahl ließ die Herzen der Genießer höher schlagen und somit nicht nur einen sondern gleich mehrere Cocktails probierten. Das eingenommene Geld möchten die Schüler einem Tierheim oder Mienenentschärfer in Kriegsgebieten zu Gute kommen lassen. Doch egal für welches Projekt sich die Schüler entscheiden, es ist auf jeden Fall für eine gute Sache.
J. Götz, J. Rechter, M. Reuß, S. Roos
Die Klasse 9b veranstaltete unter der Leitung von StRin Greschner einen Lesemarathon, bei dem während der gesamten Festzeit zehnminütige Ausschnitte aus vielen verschiedenen und vielseitigen Werken der Weltliteratur von Schülern vorgelesen wurden.
R.Arndt, StR
Auf dem heutigen Schulfest wurden neben den alltäglichen fränkischen Gerichten wie Bratwürste, Wiener und Braten auch außergewöhnliche internationale Gerichte am Stand der Klasse 9c angeboten. Die Schülerrinnen und Schüler der Klassengemeinschaft verkauften zu akzeptablen Preisen kulinarische Spezialitäten aus Griechenland, Frankreich und auch Gerichte aus dem südamerikanischen Kolumbien. Unter anderem gab es griechischen Salat, Erdbeertiramisu und überbackene Auberginen. Die Beteiligenten, die den Stand seit 8.15 Uhr vorbereiteten, waren mit dem Verkauf der Speisen sehr zufrieden und konnten somit den Besuchern einen Einblick in die internationale Küche bieten.
L.Reuß V.Moshammer
Scheinfeld meets Oktoberfest - Die in für Bayern traditionelle Dirndl gekleideten Mädchen der Klasse 10c hatten nicht mit dem frühen Andrang auf ihr blau-weißes Zelt gerechnet. Doch schon vor dem offiziellen Beginn des Verkaufs gab es zahlreiche Vorbestellungen auf die begehrten „Weißwöscht mit Brezn und süßem Senf“. Neben den Weißwürsten wurden aber auch Brote mit „Obazdn“ und die Almdudler-Kräuterlimonade zu akzeptablen Preisen angeboten.
So mancher wurde an diesem Tag beim gemütlichen Beisammensitzen und bayerischer Musik in die Kunst des Weißwurstessens eingeweiht. Aber auch erfahrene Weißwurstesser waren von den bayerischen Spezialitäten begeistert.
L.Reuß, V.Moshammer
Neben Kaffe und Kuchen durfte natürlich auch nicht die sportliche Betätigung bei unserem Schulfest zu kurz kommen. Zusammen mit Herrn Schubert bot die 11a ein umfangreiches Programm an Bewegung an. Die Eltern bekamen von den Schülern eine kurze Einführung in Sportarten wie Badminton, Basketball und Turnen. Hier konnten die Schüler des Gymnasiums zeigen, dass Sport nicht Mord ist sondern viel Spaß machen kann. Wie zu erwarten gab es schon früh ein großes Interesse für Fußball und das in allen Jahrgangsstufen.
A.Pokorny und C.Leubner
In den USA sind Hard Rock Cafés eigentlich nicht für ihr Essen, sondern für die Atmosphäre bekannt. Diese fand sich im Klassenzimmer der 11b im Kollegstufengebäude wieder in dem die Klasse für Kaffee und Kuchen zum kleinen Preis sorgte. Der Weg dort hin wurde ausgeschildert. Indem mit mehreren Tischen und Stühlen ausgestatteten Klassenzimmer befand sich im hinteren Teil des Raumes die Kuchenbar. Für passendes Ambiente sorgte die richtige Rock Musik. Während ein Beamer, Bilder von originalen Hard Rock Cafés aus den USA an die Wand projizierte wurden.
F. Scheublein, J. Klein, N. Krainovic
Party, Stimmung, gute Laune! Das war das Motto der Klasse 11c. Für das Schulfest überlegte sich die Schüler eine Karaokeshow in ihrem Klassenzimmer. Mit Liedern von verschiedensten Interpreten und Diskolocation „rockten“ sie buchstäblich das Haus!
In dem durchwegs gut besuchten „Partybunker“ scheuten sich auch weniger begabte Talente (die lieber verborgen geblieben wären) nicht, den ein oder anderen Klassiker, im wahren Wortsinn, zu „schmettern“! Für die mutigen Teilnehmer gab es anschließend eine kleine Belohnung in Form von Gummibärchen.
Wie an vielen Aktionen wurde auch an dieser eine Spendenbox zur Unterstützung der Kinderkrebssation „Regenbogen“ in Würzburg aufgestellt. Leider wurde diese Möglichkeit, zumindest an dieser Aktion, von seitens der Schüler eher weniger unterstützt.
Für ein nächstjähriges Schulfest möchten wir Ihnen empfehlen, auf Ohrenschützende Maßnahmen zurückzugreifen!
Im Ganzen ist die Aktion aber sehr gut gelungen!
D. Gackstetter, F. Förner, D. Rupp
Wer Spaß und Action suchte, war hier genau richtig. Denn beim Erlebnisparcour der K12 gab es viele verschiedene Stationen um sich zu amüsieren.
Sehr lustig war zum Beispiel die Aufgabe einen Stift, der an einer Schnur hing, in eine Flaschenöffnung zu transportieren. Die etwa 30cm lange Schnur war hierbei in Höhe des Steißbeins vom Spieler befestigt. Man konnte seine Geschicklichkeit auch beim Dosenwerfen, Apfelschnappen, Gummibärchen-Essen, Buttons gestalten, Ringe werfen und Luftballonparcour austesten. An einer weiteren Station wurden Wasserspritzpistolen an die Mitspieler verteilt. Mit diesen wurden dann Tischtennisbälle, die in einer Entfernung von etwa 5m auf Flaschenhälsen lagen, heruntergeschossen. Beim Gummibären-Essen musste man, die an einer Schnur befestigten Fruchtgummis, ohne die Hände zu benützen, in den Mund zu befördern. Die Schwierigkeit hierbei war, dass man das andere Ende der Schnur zwischen die Zähne nehmen musste. Für sportliche Spieler war der Luftballonparcour eine gute Herausforderung. Diese mussten mit einem Luftballon zwischen den Beinen verschiedene Hindernisse durchlaufen.
Wenn man eine Station erfolgreich abgeschlossen hatte, bekam man einen Stempel auf das zu Beginn erhaltene Aufgabenblatt. Wer alle Aktionen geschafft hat, konnte später an einer Verlosung teilnehmen und tolle Preise gewinnen.
L. Reininger, V. Rost
Mit Starbesetzung bestehend aus Herrn Huth (Geige), Herrn Weiß (Gitarre), Herrn Krapp (Gitarre), Herrn Wagner (Kontrabass), Frau Fischer (Gitarre) und Frau Popp (E - Piano) spielte die Lehrer-Folkband eine halbe Stunde lang ein abwechslungsreiches Programm an Folkmusik in der Mensa. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde das Publikum von ruhigen, mehrstimmigen Balladen, über jiddische Musik, bis hin zu Irish Folk mitgerissen. Dabei wechselten sich vocale und instrumentale Stücke gekonnt ab. Dem abwechslungsreichen Programm wurde am Ende noch eine Zugabe hinzugefügt, da die vielen Zuhörer nach dieser mit großem Applaus verlangten. Insgesamt eine gelungene Aufführung.
D.Rupp , F.Förner
Auch im buntesten Treiben verspürt man manchmal das Bedürfnis nach Ruhe und Besinnung.
Einen solchen Raum der Stille stellte die Kunsterziehung mit einer kleinen Ausstellung zu einem der eindringlichsten Gedichte der deutschen Nachkriegsliteratur, Paul Celan Todesfuge. Das menschliche Anlitz des Todes, diesem „Meister aus Deutschland“, und die hermetische Metapher der „schwarze[n] Milch der Frühe“ ist wohl jedem, der das Gedicht gelesen oder gehört hat, ins Gedächtnis gebrannt.
Das Gedicht stand bei seinem Erscheinen in den frühe 50er Jahren in der Diskussion, inwiefern man das Grauen ästhetisch darstellen, inwieweit „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, […] barbarisch“ sei (Th. W. Adorno).
Gerade darum geht es aber auch in dem künstlerischen Projekt der 11c, das sich von Celans Text inspirieren ließ. Es sind eindringliche Arbeiten entstanden, die in meist dunklen Farbtönen und rauen Oberflächen, teils reliefartig, teils als Collage – immer mit Brüchen und Rissen – versuchen, sich bildnerisch dem Grauen zu nähern, das die Todesfuge evoziert.
Viele mögen achtlos an dem kleinen Schauwand-Dreieck vorbeigegangen sein, so mancher wird nicht in der Stimmung gewesen sein, sich auf einem fröhlichen Schulfest mit der deutschen Vergangenheit auseinanderzusetzen – doch sah man immer wieder einzelne Besucher verharren, sich dem Trubel entziehen und betroffen eintauchen in die Wirkung einzelner Bilder.
So hat eine solche Ausstellung ihren berechtigten Platz und ihre Bedeutung auch bei diesem fröhlichen Gemeinschaftserlebnis.
R.Arndt, StR