Was denkst du verändert sich in 10 Jahren an der Schule?
Noel:
Ich kann mir leider nichts wirklich vorstellen, aber am besten wäre, dass es keine Exen mehr gibt. Außerdem denke ich, dass viel mehr Schülerinnen und Schüler an der Schule sein werden.
Silja:
Bei all der Digitalisierung, die natürlich absolut notwendig ist, wird wahrscheinlich so gut wie alles via digitaler Medien funktionieren. Trotzdem hoffe ich, dass all das nicht überhand nimmt und unser wertvoller sozialer Kontakt zu unseren Mitmenschen dabei nicht verloren geht.
Felizia:
Ich denke, dass sich bis in 10 Jahren die Form von Digitalisierung in unserer Schule nochmal stark ändern wird.
Hoffst du, dass du nächstes Jahr wieder Schülersprecher wirst?
Noel:
Ja, ich hoffe sehr, dass ich wieder Schülersprecher werde, weil es mir sehr viel Spaß macht und ich denke, dass das aktuelle Schülersprecherteam das gut macht.
Silja:
Auf jeden Fall. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich jetzt schon zum dritten Mal Schülersprecherin sein darf und mir bereitet dieses Amt riesige Freude. Ich würde mich also natürlich freuen, wenn ich diese wertvolle Verantwortung weiterhin tragen darf und bei Anliegen, Sorgen und Interessen der Schüler auch in Zukunft helfen kann.
Felizia:
Wenn ich das Gefühl habe, dass ich es neben dem Abitur schaffe, dann, ja.
Was müsste sich deiner Meinung nach ändern, damit die Schule in der Zukunft besser wird?
Noel:
Unangekündigte Leistungsnachweise sollten abgeschafft werden und es sollte mehr über Politik aufgeklärt und auch aktiv darüber gesprochen werden.
Silja:
Ich glaube, dass uns ein bisschen mehr Menschlichkeit guttun würde. Manchmal genügt lediglich ein wenig mehr Verständnis füreinander, um den Schulalltag für Lehrer und Schüler um einiges angenehmer zu gestalten.
Felizia:
Meiner Meinung nach könnten wir an unserer Schule noch mehr Projekte haben, welche Themen aufgreifen, die in unserem Lehrplan kaum vorkommen, wie zum Beispiel: Umweltschutz, Feminismus und psychische Erkrankungen.
Wie stellst du dir deine eigene Zukunft vor?
Noel:
Nach meinem Abi möchte ich studieren, einen guten Job bekommen und in erster Linie meine Familie stolz machen.
Silja:
Offen gestanden habe ich häufig Zukunftsängste, wenn man sieht, was gerade so auf unserer Welt passiert. Dennoch habe ich Hoffnung in unsere Generation und möchte auch in solchen Zeiten genau deswegen mein Abitur machen und studieren, meine eigene kleine Familie gründen und meine eigenen Träume verwirklichen.
Felizia:
Ich hoffe, dass ich es schaffe, viel zu reisen und etwas von der Welt zu sehen.
Was willst du nach dem Abitur machen?
Noel:
Ich möchte studieren, um einen guten Job zu bekommen.
Silja:
Ich möchte nach dem Abi gerne Psychologie oder Neurowissenschaften studieren.
Felizia:
Zwei Monate Work and Travel und danach möchte ich Jura in Rostock studieren.
Welcher Lehrer sollte auf jeden Fall in Zukunft an der Schule bleiben?
Noel:
Herr Müller ist einfach der allerbeste Lehrer.
Silja:
Da fällt mir direkt Herr Reus ein. Er macht unsere Schule nicht nur für mich, sondern für so einige Schüler und Schülerinnen zu einem besseren Ort und ist meiner Meinung nach so viel mehr als nur Lehrkraft oder Autorität. Er ist als Mensch auch einfach unersetzbar auf unserer Schule. Auf Herrn Reus freut man sich einfach!
Felizia:
Herr Durmann, da er alte Geschichten aus seiner Schulzeit am Gymnasium Scheinfeld teilt und Wert auf Allgemein Bildung legt, da wird der Unterricht nie langweilig.
Was muss deiner Meinung nach erfunden werden, um das Leben in Zukunft leichter zu gestalten?
Noel:
Schwierige Frage, aber ich denke, dass Heilmittel für Krankheiten erfunden werden, zum Beispiel ein Heilmittel gegen Krebs.
Silja:
Eine Art „Humanisator“, um all den Faschisten, Rassisten, Antisemitisten, Homophoben, Terroristen, Kriegsverbrechern, Rechtsextremen und all den noch so hasserfüllten Menschen eine ordentliche Gehirnwäsche zu verpassen und ihnen ihr fehlendes Stück Menschlichkeit zurückzugeben.
Felizia:
Ein Wäschesortiergerät.
Hanna Marmon, Klasse 6c
