„Donald Trump wurde die Wahl gestohlen!“ oder „Der Klimawandel ist eine Erfindung!“, solche Schlagzeilen klingen spektakulär und oftmals auch schwer zu glauben. Es gibt dennoch genug Menschen, die sogenannten Fake News Glauben schenken und genau das ist das Problem. Wie soll man zwischen all den Schlagzeilen, die uns täglich erreichen noch den Überblick behalten, was stimmt und was erfunden ist?
Was sind Fake News überhaupt?
Unter Fake News versteht man bewusste Desinformation, also gefälschte oder stark verzerrte Nachrichten, die sich über Social Media oder andere Kanäle verbreiten. Oftmals ist das Ziel dahinter, Klicks, Aufmerksamkeit oder sogar Einfluss auf bestimmte Themen zu nehmen. Ganz besonders, wenn es um politische Angelegenheiten geht, wie Wahlen oder umstrittene Beschlüsse.
Warum sind Fake News gefährlich?
Sie zerstören das Vertrauen in Politik, Medien oder sogar zwischen Menschen. Wenn jeder etwas anderes glaubt oder von anderen Tatsachen überzeugt ist, dann fällt der zwischenmenschliche Austausch immer schwerer. Besonders problematisch ist es, wenn Falschmeldungen gezielt Angst schüren oder Gruppen gegeneinander ausspielen, wie etwa bei den Behauptungen über Wahlbetrug oder angebliche „Geheimpläne“ von Regierungen.
Wie kann man Fake News entlarven?
Glücklicherweise ist das nicht so schwer, jeder kann das für sich selbst überprüfen, um sich vor dieser Art von Desinformation zu schützen. Das geht in wenigen Schritten:
Quelle überprüfen: Ist sie seriös (Bsp.: Tagesschau)? Gibt es einen Autor oder eine Redaktion?
Datum ansehen: Ist die Meldung aktuell oder doch etwas älter? (Oftmals wirken alte Meldungen wie neue, obwohl sie das nicht sind)
Mehrere Quellen vergleichen: Wenn nur eine Seite über ein bestimmtes Thema berichtet, ist Vorsicht angesagt.
Bildcheck: Ist das Foto echt, oder aus dem Zusammenhang gerissen?
Vielleicht hast du beim Rätsel gemerkt: Es ist gar nicht so leicht, echte Nachrichten von Fake News zu unterscheiden. Und genau das macht sie so gefährlich. Fake News sehen heute oft aus wie normale Meldungen, sie wirken sachlich, glaubwürdig und überzeugend formuliert. Deshalb sollte man nicht alles glauben, aber auch nicht alles ablehnen. Wer Inhalte hinterfragt, Quellen prüft und verschiedene Perspektiven vergleicht, lässt sich weniger leicht täuschen.
Hanna Stahl, Q13
