Begegnung statt Vorurteil: Zehntklässler treffen jüdischen Gast
Im Rahmen der Initiative „Meet a Jew“ kam ein jüdischer Ehrenamtliche ans Gymnasium Scheinfeld, um mit den Zehntklässlern ins Gespräch zu kommen. Ziel des Projekts ist es, persönliche Begegnungen zu ermöglichen, Vorurteile abzubauen und jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen.
Zu Gast war Joel aus München. In lockerer Atmosphäre berichtete er von seinem Alltag als Jude in Deutschland. Dabei ging es um religiöse Traditionen, jüdische Hochzeiten, aber auch ganz Alltägliches – etwa seine Begeisterung für den FC Bayern München. Besonders wichtig war Joel der offene Austausch: Die Schülerinnen und Schüler konnten alle Fragen stellen, die sie beschäftigten. Die Begegnung entwickelte sich schnell zu einem lebendigen Gespräch auf Augenhöhe. Die Initiative „Meet a Jew“ wird vom Zentralrat der Juden in Deutschland getragen und bringt seit einigen Jahren jüdische Freiwillige mit Schulklassen, Vereinen und anderen Gruppen in ganz Deutschland zusammen. Ziel ist es, durch persönliche Begegnungen Einblicke in das vielfältige jüdische Leben heute zu geben.
Regina Wiederer, StRin






