Gemeinsames Lesen
Schüler/-innen, Eltern und Lehrkräfte lesen Weltliteratur
Literaturgespräch
Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke
Man muss kein Nobelinternat in der Schweiz oder in Merry Old England besuchen, um an einem feinen, kleinen Gesprächskreis über bedeutende Werke der Literatur teilzunehmen. Seit dem Frühjahr 2012 treffen wir uns zweimal im Schuljahr und tauschen uns über ein literarisches Werk aus. Meist geht es um einen der großen Romane der Weltliteratur.
Im Oktober 2025 und Februar 2026 unterhielten wir uns über Mark Twains „Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“ sowie Percival Everetts "James". Demnach waren wir in unseren Gedanken am und auf dem Mississippi unterwegs ...
Nun kehren wir zurück nach Europa und tauchen ein in die alte Stadt Prag, wenn wir am Abend des 29. Juli ab 19 Uhr über „Nachts unter der steinernen Brücke“, ein Werk des Prager Autors Leo Perutz, diskutieren. Nach Möglichkeit findet unser sommerliches Gespräch unter freiem Himmel (Pausenhofbereich) statt. Sollte uns das Wetter im Stich lassen, stehen die Türen zur Schulbibliothek offen.
Mit den besten Grüßen und allen guten Wünschen
Ihr Peter Reus
Unsere bisherigen Lektüren:
Lew Tolstoj: Krieg und Frieden (19. April 2012)
Stendhal: Rot und Schwarz (18. Oktober 2012)
Henry James: Bildnis einer Dame (11. April 2013)
Iwan Turgenjew: Väter und Söhne (22. Oktober 2013)
John Steinbeck: Die Straße der Ölsardinen [und ergänzend: Wonniger Donnerstag] (7. Mai 2014)
Miguel de Cervantes: Don Quijote von der Mancha (11. November 2014)
Giuseppe Tomasi di Lampedusa: Der Gattopardo (5. Mai 2015)
Gabriel García-Márquez: Hundert Jahre Einsamkeit (23. November 2015)
José Eca de Queiroz: Vetter Basilio (10. Mai 2016)
Anthony Powell: Eine Frage der Erziehung [und ergänzend: Tendenz steigend] (9. November 2016)
Charles Dickens: Oliver Twist (27. April 2017)
August Strindberg: Das Rote Zimmer (7. November 2017)
Colum McCann: Die große Welt (24. April 2018)
Albert Camus: Die Pest (22. Oktober 2018)
Fjodor Dostojewski: Die Brüder Karamasow [Bücher 1 bis 6] (3. Juni 2019)
Fjodor Dostojewski: Die Brüder Karamasow [Bücher 7 bis 12 und Epilog] (7. November 2019)
Gustave Flaubert: Madame Bovary (22. Juli 2021)
Imre Kertész: Letzte Einkehr. Ein Tagebuchroman (11. November 2021)
Charlotte Bronté: Jane Eyre (30. Juni 2022)
Milena Michiko Flašar: Ich nannte ihn Krawatte (29. März 2023)
W. G. Sebald: Die Ringe des Saturn (16. November 2023)
Platon: Gorgias (4. Juli 2024)
Sinclair Lewis: Babbitt (27. November 2024)
Oskar Maria Graf: Das Leben meiner Mutter (07. Mai 2025)
Mark Twain: Tom Sawyer und Huckleberry Finn (23.10.2025)
Percival Everett: James (11.02.2026)
Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (29.07.2026)
Ausblick:
George Orwell: 1984 (Herbst 2026)
Aufräumaktion "Ramadama"
Am Donnerstag, dem 19. März 2026, versammelten sich in der dritten und vierten Stunde die 8. Klassen des Gymnasiums Scheinfeld zum Frühjahrsputz „Ramadama“. Ziel der Aktion war es, die Stadt Scheinfeld sauber zu halten und gemeinsam Müll zu sammeln. Die Aufräumaktion wird jedes Jahr von der Schule und der Stadt organisiert. Sie soll Schülerinnen und Schüler dazu anregen, weniger Müll zu produzieren und Abfälle richtig zu entsorgen.
Zu Beginn teilten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig in Gruppen ein und verteilten sich anschließend auf das gesamte Stadtgebiet, um dort Müll zu sammeln. Viele waren überrascht, wie viel Müll selbst in einer kleinen Stadtwiese in Scheinfeld herumliegt.

Auch einige Lehrkräfte, darunter Herr Maier, Frau Braun und Herr und Frau Kern, halfen tatkräftig mit. Nach ihrer Rückkehr hatten die Schülerinnen und Schüler mehrere Müllsäcke gefüllt.
Als Dankeschön gab es anschließend Snacks und Getränke. Für viele war der Frühjahrsputz eine interessante und wichtige Erfahrung: Sie konnten sehen, wie viel Müll in der Umwelt liegt und dass dieser der Natur schaden kann.
Ein besonderer Dank gilt der Stadt Scheinfeld für die Verpflegung. Außerdem bedanken wir uns bei den Lehrkräften und allen Schülerinnen und Schülern, die an der Aktion teilgenommen haben.
Dominique S., 8b
Schüler zeigen großes Engagement bei DKMS-Aktion
Große Hilfsbereitschaft zeigten Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Scheinfeld bei einer gemeinsamen Typisierungsaktion mit der DKMS. Neben der Q12 und einzelnen Schülerinnen und Schülern der Q13 nahmen auch viele Jugendliche des benachbarten BSZ teil und ließen sich als potenzielle Stammzellspender registrieren.

Zu Beginn informierte eine Referentin der DKMS über die Bedeutung der Registrierung und darüber, wie eine Stammzellspende schwerkranken Menschen eine neue Überlebenschance geben kann. Besonders eindrucksvoll war der Bericht einer Spenderin, die schilderte, wie sie durch ihre Stammzellspende einem Patienten in den USA zu einem neuen Leben verhelfen konnte.
Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich von den persönlichen Erfahrungen bewegt. Ein Großteil der Anwesenden entschied sich spontan, selbst an der Typisierung teilzunehmen. Die Aktion war damit nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Gewinnung neuer Spender, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, junge Menschen für das Thema Stammzellspende zu sensibilisieren.
Unsere Schule soll (noch) schöner werden
Wir danken allen, die uns unterstützt haben!
Unsere Schule soll (noch) schöner werden!
Im Schuljahr 2023/2024 ist das neue Schulgebäude des Gymnasiums Scheinfeld seiner Bestimmung übergeben worden und unsere Schülerinnen und Schülern füllen es seitdem jeden Tag mit Leben.
Wir möchten, dass sich alle bei uns im Schulhaus wohlfühlen, und wünschen uns noch mehr schöne, bunte Hingucker in den Fluren und Klassenzimmern:
Doch praktische, stabile Wandkarten für die Klassenzimmer, schöne Bilderrahmen mit passender Aufhängung, Pflanzgefäße oder Sitzmöbel sind teuer – wir konnten deshalb erst an ein paar Stellen im Schulhaus entsprechende Akzente setzen.

Hierfür soll die Spende im Rahmen des Projektes eingesetzt werden:
Die Spende der Sparda-Bank würden wir gerne für die schöne Gestaltung der Klassenzimmer und Flure verwenden, um das bereits erfolgreich begonnene Projekt „Unsere Schule soll schöner werden“, fortzuführen.
Darum ist unser Bildungsprojekt besonders innovativ und zukunftsweisend:
Die Maßnahme würde die Räumlichkeiten nicht nur optisch aufwerten, sondern auch helfen, dass sich Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte wohlfühlen und dass die Lernmotivation weiter gesteigert wird. Wir möchten außerdem langlebige und robuste Materialien anschaffen, damit sich alle Mitglieder der Schulfamilie lange daran erfreuen können.
Vielen herzlichen Dank!
Kinderpatenschaften am Gymnasium Scheinfeld
Seit 2001 unterstützt die Schulgemeinschaft am Gymnasium Scheinfeld bedürftige Kinder in Afrika. Kooperationspartner ist das Kindermissionswerk Die Sternsinger, das an das Gymnasium Kinderpatenschaftsprogramme vermittelt hat. Zurzeit ist unsere Schule an vier Projekten beteiligt:
- das Kinderheim „Children`s Ark“ in Uganda
- die Förderzentren der "Fundacíon Escuelita Rayo de Sol“ in der Dominikanischen Republik
- die Barpello High School in Kenia
- die McAuley Schule in Johannesburg
Es werden entweder bestimmte Kinder oder die Schulen an sich mit monatlichen Spenden in Höhe von insgesamt 71 € unterstützt. Das Geld wird für die Ernährung und medizinische Versorgung der Patenkinder verwendet. Außerdem wird mithilfe der Spenden der gebührenpflichte Besuch des Kindergartens und der Schule ermöglicht.

Bisher konnte dieser Betrag dank der großen Spendenbereitschaft der Schulgemeinschaft mühelos an das Kindermissionswerk überwiesen werden. Im Religionsunterricht und in den Schulgottesdiensten werden die Schülerinnen und Schüler regelmäßig über die einzelnen Patenschaftsprogramme informiert. Außerdem bietet eine ständige Ausstellung im Schulhaus weitere Informationen über die geförderten Kinder. Die zahlreichen Spenden stammen vor allem aus den Einlagen der Schulgottesdienste bzw. den Erlösen der Schulfeste. Die mit der Betreuung der Patenschaftsprojekte beauftragten Kollegen der Fachschaft Religion freuen sich sehr über die kontinuierliche Unterstützung von hilfsbedürftigen Kindern in Afrika, die als Zeichen der Verbundenheit mit den Jugendlichen und als Werk praktizierter Nächstenliebe gesehen werden darf.
Thomas Olbrich, StD
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